Migranten-Syndrom von Frank Sacco

Publiziert am 6. Januar 2018 von Wilfried Müller

  

 

Vorwort Müller: In diesem Artikel spricht Frank Sacco, Doktor der Medizin, ein heikles Thema an. Wie die Religion den Masochismus befördert, das gehört zu ihren schlimmsten Perversionen. Schade dass die von Sacco vorgeschlagenen Bußgürtel und die passende Bußgürtel-Behörde keine realistischen Möglichkeiten sind – Opus Dei auf muslimisch (Bild: Sacco).

 

Migranten-Syndrom  von Frank Sacco

 

 

Auch Migranten entwickeln leicht ein Ödipus-Syndrom (heute besser Sacco-Syndrom) mit den Zeichen:

 

 Angehöriger einer fundamentalistischen Religion

 Ein sich irgendwo sündig fühlender Gläubiger

 Eine masochistische Bußtat (sog. Opfer)  als Deal mit dem jeweiligen            Gott (sog. Innenaggression)

 

Migranten kommen, auf religiösem Gebiet fundamentalistisch geprägt bzw. erzogen, in die „Freiheit“ Europa. Sie  glauben weniger, sie beten nicht regelmäßig, sie essen „verkehrt“, sie reinigen sich „verkehrt“ und sie haben „verkehrte“ sexuelle Beziehungen. Sie  passen sich an. Sie integrieren sich. 

 

Doch sie tun das ohne den Wirt, ihren angestammten Kindheitsglauben. Sie „wissen“ aber, dass sie sündigen und „wissen“ auch (bewusst oder unbewusst) um die Strafe ihres Gottes, z. B. die des Allah. Die Sünder kommen im Islam mit den Augen zuerst auf den ewigen Rost (Sure 4). Wer sich vom Glauben, von Allah  abwende, der gehe in die Irre, den habe der Satan betört (Sure 47, 25). Wer die Zeichen verleugne, der gehe den Weg ins Höllenfeuer (Sure 90,10).

 

Dieses „Wissen“ und die unmittelbare Höllen-Angst sind meist tief verdrängt. Da das Augenausstechen (Ödipus)  und die Bußgürtel (Luther et al.) aus der Mode sind, wird es bei Migranten Symptome des Sacco-Syndroms geben,  z. B. masochistische Depressionen oder Schmerzhalluzinationen, wie sie bei Freuds Patientin Elisabeth von R. auftraten. Elisabeth hatte sich wegen eines sündigen Gedankens mit einer schweren Fibromyalgie bestraft. Dazu kommen Gewissenbisse bei Migranten, dass es ihnen “hier“ so relativ gut geht, den engsten Verwandten zuhause aber schlecht. Hinzu kommen auch Heimweh, Verständigungsschwierigkeiten, Angst vor Abschiebung und Isolation.

 

Im Gegensatz zum innenaggressiven Ödipus-Syndrom gibt es auch die Außenaggression. Hier treffen wir auf den „Terrorismus“. Der „Terrorist“ hat die Vorstellung eines ihn vor der Hölle rettenden Märtyrertums. Auch diese Art der Beschwichtigung eines Gottes vermindert die Angst vor einer jenseitigen (ewigen) Bestrafung von „Sünden“. Und diese Sünden gibt es dank der Religionserfinder in Überfülle. Allein das erfinderische Judentum kennt 600. Doch auch die Außenaggression ist letztlich masochistisch. Die Bombe schädigt nicht nur die Ungläubigen, sie verletzt oder tötet auch den Märtyrer.

Zur Therapie: Der alte Bußgürtel war nicht unbedingt  hautfreundlich, ist aber bestimmt besser und volkswirtschaftlich billiger als jede masochistische Depression oder eine teure Überwachung von Weihnachtsmärkten. Er muss wieder her! Alle gläubig Erzogenen sollten ihn zumindest stundenweise tragen müssen. Man könnte sich die Schaffung einer Behörde vorstellen, die diese Auflage überwacht. 

 

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Die "Straßenmission glaubensfroher Christen" macht unsere Kinder unfroh und krank: 

„Der Sünder, der nach seinem Tod im unauslöschlichen Flammenmeer der Hölle ewige Pein leidet, erntet genau das, was er gesät hat.“

Ein Sacco-Suizid. Häufig, aber unnötig wie ein Kropf.

 

In der Vorhölle, Akryl, 2002
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Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
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Akryl auf Papier, 2003
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F. Sacco: "Kreuzesfolter muss nicht sein", Street Art  Bremen / Ein Gott kann auch ohne Kreuz vergeben. 

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F. Sacco  Installation

F. Sacco "Junge Autistin"

Street art, Bremen

"Therapie" bei der Angsterkrankung Autismus

F. Sacco: Fegefeuer

Doch was sagte er wirklich?

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Kindergottesdienst (vorher- nachher)

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