Kann Gott retten? Will Gott strafen?

Und wo wir schon einmal dabei sind, kirchlicher Suggestion Verstand entgegenzusetzen: Die Kirchenreklame einer sog. Allmacht Gottes, die ihn befähige, Gläubige selbst in höchster Not zu retten, erstarb spätestens in den Folterkammern in Auschwitz. Das Scheinargument der Kirchen, Gott habe uns „die Freiheit (sogar zum Foltern) gegeben“, und das entlasse ihn als „Allmächtigen“ und als unseren angeblichen Schöpfer aus seiner aus der Schöpfung resultierenden Fürsorgepflicht, leuchtet nur unter Suggestion ein. Halten wir uns besser daran: Gott ist die Liebe und als solche nicht allmächtig. Ich erkläre es meinen mit Gott hadernden Patienten so: „Wir sind seine Hände. Er kann hier nicht helfen.“ Hier ein Gedicht dazu:

 

Ein Treffen mit Gott

 

Gestern traf ich Gott. Er ging auf der anderen Straßenseite. Er trug eine mittelbraune Cordhose und sein rosafarbenes Hemd und weiße Bootsschuhe dazu. Er winkte mich zu sich herüber.

Guten Tag Frank, sagte er. Guten Tag Gott, sagte ich.

Er lächelte. Aber ich kenne ihn schon länger. Er kann sich vor mir nicht verstellen.

Was macht deine Sache, fragte er. Ich sagte, es geht nur langsam voran, leider. Er fragte, ob ich nicht mal eine Aktion machen könne: Aktion gegen Religionen oder Aktion Gott gegen Religionen.

 

Und dann: Ob ich ihm eine Zigarette anzünden könne. Ich nahm eine aus der Schachtel in seiner Hemdtasche und steckte sie ihm zwischen die Lippen. Dann zog ich das Feuerzeug aus seiner Gesäßtasche und zündete sie ihm an. Es war eine Phillip Morris.

Ich sah zu, wie er rauchte. Er tat tiefe Züge, Lungenzüge. Zum Abschied hab ich ihn dann wie immer umarmt. Sieh dich vor, hat er noch gesagt. Und dabei gelächelt. Aber ich wusste, es war kein richtiges Lächeln. Er kann sich vor mir nicht verstellen. Dazu kennen wir uns schon zu lange.

Er ging in Richtung Hafen.

 

Gott schickt keine Erkrankungen und kann auch keine wegnehmen. Er schickt auch nicht den Tod. Gott ist insofern keine Todesursache wie ein Bakterium. So kommt er auch in Totenscheinen als Todesursache nie vor. Nirgends auf der Welt.

 

Gott - die bedingungslose Liebe >

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   Erschienen bei BoD,

   ca. 404 Seiten   €12.99

     Erschienen bei BoD

      € 7.99

Im Buchhandel und als

E-Book erschienen

Ladenpreis 10,99€

 

 

 

   Erschienen im Buchhandel (bei BoD) und als E-Book

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Erschienen in englischer Sprache bei BoD, 5,99 €

 

 

Die "Straßenmission glaubensfroher Christen" macht unsere Kinder unfroh und krank: 

„Der Sünder, der nach seinem Tod im unauslöschlichen Flammenmeer der Hölle ewige Pein leidet, erntet genau das, was er gesät hat.“

Ein Sacco-Suizid. Häufig, aber unnötig wie ein Kropf.

 

In der Vorhölle, Akryl, 2002
In der Vorhölle, Akryl, 2002
Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
Akryl auf Papier, 2003
Akryl auf Papier, 2003

F. Sacco: "Kreuzesfolter muss nicht sein", Street Art  Bremen / Ein Gott kann auch ohne Kreuz vergeben. 

F. Sacco  Street Art, Bremen

"Kirche und Kind"

Ungleiche Machtverhältnisse

F. Sacco  Installation

F. Sacco "Junge Autistin"

Street art, Bremen

"Therapie" bei der Angsterkrankung Autismus

F. Sacco: Fegefeuer

Doch was sagte er wirklich?

"Jesus" bei der Arbeit am Kochtopf (oben rechts),

im Paderborner Dom

Frank Sacco, "Hell", Akryl 2014

 

 

 

 

 

 

 

 Kinder-Albtraum Hölle

Frank Sacco, "Schuld", Akryl 2015

Kindergottesdienst (vorher- nachher)

"Mittäterin an Jesu Kreuzigung." Afrikanerin, 

         durch Mission                         missbraucht.

         Missionsversuch

sosorryrexarcfull

    Massenmord Sintflut

    Der Täter tröstet Rex

 

 

  Lieblingsbeschäftigung

 

übermüdeter Internist?

"Therapie", Sacco 2013

gewaltsame  Rache "Gottes" in Sodom

Ostseestrand, Sacco 2015