Die lesbische Liebe                           von Frank Sacco

 

Die Situation bei homosexuellen Frauen sieht etwas anders aus. In der Regel möchten sie, so scheint es, keine Erotik mit dem Gegengeschlecht. Ja schon beim small talk spürt man eine Wand, eine Abwehr. Was ist der Grund? Der homosexuelle Mann weiß genau, dass er bei aller Erotik doch nicht von einer Frau zum Sex verführt werden wird. Für Frauen ist der Homosexuelle da einfach Tabu. Einer lesbischen Frau macht ein Mann aber doch schon einmal schöne Augen – und flüstert ihr etwas Nettes ins Ohr. Zu „unserer“ Entschuldigung führe ich an, dass man eine lesbische Mitbürgerin auch nicht so einfach ausmachen kann wie einen homosexuellen Mann.

 

Aber nun wird uns der Grund für das unterschiedliche Verhalten ersichtlich. Irgendwo ist da auch die Urangst der Frau, ein Mann könne Geschlechtsverkehr auch mit Gewalt durchsetzen. Das geht ja tatsächlich, und es geht anders herum tatsächlich nicht, oder nicht so einfach. Diese Abwehr der Männerwelt ist schade, „muss“ aber wohl sein, solange man sich nicht näher bzw. genau kennt. Während schwule Männer liebend gern "Party mit Frauen" machen, bleiben Lesben lieber im Schutz der Weiblichkeit, ja sie können der Männerwelt gegenüber zunächst unverständliche Aggressionen aufbringen, bzw. gar so etwas wie Feindschaft zeigen.  

 

Auch ist die Partnerin einer lesbischen Frau verständlicher Weise in Unruhe, wenn ein Mann auftaucht, der ihr die Geliebte wegschnappen will, zumal Bisexualität wahrscheinlich bei Frauen öfters vorhanden ist. Eifersucht heißt diese zweite Barriere, also die Angst des Partners, wieder einsam zu werden, allein zu sein. Ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Ich bin anders" zieht man als Frau wohl auch nicht gern jeden Tag über. Es würde die Situation aber entspannen und sogar so etwas ermöglichen, was homosexuelle Männer im täglichen Kontakt mit Frauen empfinden und so schätzen: Einfach etwas Spaß. „Partymachen“. Meine Anregung: Ein kleiner blauer Knopf im linken Ohr oder ein blauer Ohrring nur links könnte  so ein solches T-Shirt im Alltag ersetzen.

 

 

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   Erschienen bei BoD,

   ca. 404 Seiten   €12.99

     Erschienen bei BoD

      € 7.99

Im Buchhandel und als

E-Book erschienen

Ladenpreis 10,99€

 

 

 

   Erschienen im Buchhandel (bei BoD) und als E-Book

Ladenpreis 8,99 €

Erschienen in englischer Sprache bei BoD, 5,99 €

 

 

Die "Straßenmission glaubensfroher Christen" macht unsere Kinder unfroh und krank: 

„Der Sünder, der nach seinem Tod im unauslöschlichen Flammenmeer der Hölle ewige Pein leidet, erntet genau das, was er gesät hat.“

Ein Sacco-Suizid. Häufig, aber unnötig wie ein Kropf.

 

In der Vorhölle, Akryl, 2002
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Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
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Akryl auf Papier, 2003
Akryl auf Papier, 2003

F. Sacco: "Kreuzesfolter muss nicht sein", Street Art  Bremen / Ein Gott kann auch ohne Kreuz vergeben. 

F. Sacco  Street Art, Bremen

"Kirche und Kind"

Ungleiche Machtverhältnisse

F. Sacco  Installation

F. Sacco "Junge Autistin"

Street art, Bremen

"Therapie" bei der Angsterkrankung Autismus

F. Sacco: Fegefeuer

Doch was sagte er wirklich?

"Jesus" bei der Arbeit am Kochtopf (oben rechts),

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Frank Sacco, "Hell", Akryl 2014

 

 

 

 

 

 

 

 Kinder-Albtraum Hölle

Frank Sacco, "Schuld", Akryl 2015

Kindergottesdienst (vorher- nachher)

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         Missionsversuch

sosorryrexarcfull

    Massenmord Sintflut

    Der Täter tröstet Rex

 

 

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"Therapie", Sacco 2013

gewaltsame  Rache "Gottes" in Sodom

Ostseestrand, Sacco 2015