Deutsche Bibelgesellschaft surft auf der Sintflut –

Anzeige von Frank Sacco

 

  

 Herrn Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof    Entwurf

Brauerstraße 30, 76135 Karlsruhe

Strafanzeige gegen den Verlag Deutsche Bibelgesellschaft bzw. die dort Verantwortlichen

wegen Verstößen u.a. gegen Art 1 GG, § 131 StGB, § 166 StGB

 

Begründung:

Im Kinderbuch „Meine schönsten Bibelgeschichten“, lässt die Deutsche Bibelgesellschaft „Gott“ bemerkenswerte Sätze zur Sintflut sprechen. Es gebe außer Noah sonst „niemand mehr auf der ganzen Erde, an dem ich Freude haben  kann…  Alle sind böse.  Nur dich und deine Familie will ich retten… Bald wird die Sintflut kommen“. Fazit: Alle Kinder waren böse. Weil sie „Gott“ keine „Freude“ mehr machten, mussten alle Kinder getötet werden.

Das Buch liegt u.a. für Kinder aus in der Stadtkirche St. Marien Celle (evangelisch). Dort ließ man die Kinder der Gemeinde Bilder zum Thema des Holocaust Sintflut malen. Es ist ein ca. 20 cm dickes Werk geworden und liegt in einer Vitrine.

Diese sog. Sintflut wird unseren Kindern in Wort und Bild (unten) als der erste Holocaust der Geschichte geschildert. Dieser dauerte lt. Bibel etwa ein Jahr. Das Tötungs- bzw. Foltermittel war Regenwasser. Kinder glauben die Geschichte so, wie sie gemeint und ihnen dargestellt ist. Sie sollen massive Angst bekommen. Gottangst. Solcherart missbrauchte Kinder entwickeln, wenn sie sensibel sind,  ein Sacco-Syndrom, siehe Internet. Die Würde eines jeden Menschen wird in und mit  der Geschichte mit Füßen getreten.

 

Die Sintflut wird, weil „Gott“ in seiner „Güte“ acht Juden verschonte, als eine der „schönsten Bibelgeschichten“ betitelt. Hier wird jedoch ein Holocaust illegal verharmlost und verherrlicht. Vor Jahren fragte ich Pastorin A. zu D. hier am Ort, warum auch alle Babys von „Gott“ ertränkt werden mussten. Die Antwort: „Glauben Sie nicht, dass alle Menschen irgendwo Sünder sind?“ „Gott“ wird also noch nach Auschwitz vor Kindern als ein gerecht waltender Holocaustveranstalter hingestellt, denn nach dem Dogma beider Amtskirchen seien „alle Gerichte“ dieses Gottes „gerecht“.

Es ist dringlich und sollte selbstverständlich werden, dass in der BRD jeder Holocaust negativ dargestellt wird, unabhängig davon, wer ihn begeht.

Gez.  Sacco

 

(Bild: Weltbild Verlag, "Illustrierte Bibel für Kinder")

Frank Sacco ist Autor von Das Sacco Syndrom und Autor der Bücher

 "Wenn Glaube krank macht", BoD, 404 Seiten, Ladenpreis 12,99 €  

 "Die Neurose Sigmund Freuds als Kollektivneurose", BoD, 134 Seiten, Ladenpreis 7,99 €

 Die englische Version: "The Freudian Fallacy", BoD, 68 Seiten, Ladenpreis 5,99 €

 "Homosexualität Heterosexualität Pädophilie", BoD, 104 Seiten, Ladenpreis 10,99 €

 "Ursachen des Masochismus", BoD, 76 Seiten, Ladenpreis 8,99 €

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Spezieller Artikel Über die Rache: „Die Rache ist mein“, spricht „Gott“ von Frank Sacco

 

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8 Antworten auf Deutsche Bibelgesellschaft surft auf der Sintflut – Anzeige von Frank Sacco

 

1. Wolfgang Goethe sagt:

27. September 2018 um 13:28

Wir alle sind Sünder! Ausgenommen sind Babys, die diese Welt noch gar nicht richtig wahrnehmen können – geschweige denn sündigen. Die größten Sünder sind doch die Amtskirchen und deren Gefolge!

JWG

 

2. Wilfried Müller sagt:

28. September 2018 um 06:50

Um so mehr, als die Katholen die "Erbsünde" erfunden haben, mit der sie die Neugeborenen besudeln.

 

3. Saco sagt:

28. September 2018 um 11:50

Die Kardinalfrage stellt sich: Wie kann ein Großsünder Gott, der den 1. Holocaust hingelegt hat, Kleinsünder beurteilen oder verurteilen? Wie kann ein Großsünder Jesus, der den Holocaust Apokalypse plant und "durchführen wird", einen Kleinsünder verurtreilen?

 

4. Wolfgang Goethe sagt:

28. September 2018 um 13:31

Lieber Wilfried, da hast Du recht mit dem Wort »erfunden«! Ich wusste gar nicht, dass man Sünden weitervererben kann: Adam nahm sich eine Frucht von dem verbotenen Baum der Erkenntnis und versündigte sich; diese Sünde wurde an uns Menschen vererbt – was für ein Blödsinn: Wenn man das glaubt, dann können die Menschen auch an mich glauben; denn ich bin Johann Wolfgang Goethe, der Wiederauferstandene – ach so, ohne das »von«.

Johann Wolfgang von Goethe

 

5. Saco sagt:

29. September 2018 um 16:51

Was oben als Entwurf kam, ist inzwischen als Anzeige herausgegangen. Der Generalbundesanwalt sah sich als nicht zuständig an. Auf die Antworten der Staatsanwaltschaften Augsburg und Stuttgart müssen wir noch etwas warten. Dann wissen wir, wie unser Staat denkt. Darf man als Kirche einen Holocaust befeiern lassen? Gilt § 131 StGB nicht für jeden Holocaust? Gilt er nicht für die Amtskirchen?

§ 131 Gewaltdarstellung (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer  

1. eine Schrift (§ 11 Absatz 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildert, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,

a) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht,

b) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht oder

2. einen in Nummer 1 bezeichneten Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien

a) einer Person unter achtzehn Jahren oder

b) der Öffentlichkeit zugänglich macht oder

3. eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diese Schrift ein- oder auszuführen, um sie oder aus ihr gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 Buchstabe a oder b oder der Nummer 2 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 1 und 2 ist der Versuch strafbar. 

 

6. Saco sagt:

1. Oktober 2018 um 14:16

Der Sündenfall

Er wird heute im Kirchenblatt „chrismon“ diskutiert. Herausgeber Dr. Bedford-Strohm. Er ist der Chef der Evangelischen Kirchen Deutschlands, der EKD.

Setze man sich über ein Gebot Gottes hinweg, werde man „nicht glücklicher“. Da wird Gott strafend einschreiten. Leider straft er verbrecherisch, ja in der Tat schlimmer als der Diktator aus Braunau am Inn.  Hitler ist also noch zu toppen.

Der Christengott schickt auch harmlosen und lieben Schwangeren „schmerzhafte Schwangerschaften und Geburten“, so heißt es da,  als Strafe innerhalb der „Erbsünde“.  Er schickt auch „Dürren“ und „Hunger“ (statt Manna), so chrismon, wobei er sich auch nicht um qualvoll millionenfach verhungernde unschuldige Kinder in Afrika schert. Er, der selbst kein Gewissen hat, schickt  „Krankheiten“, auch qualvolle Krankheiten. Und diese  auch völlig sündenfreien Babys und Säuglingen. Und er schickt ihnen den „Tod“, mag er für die Kleinen auch noch so qualvoll sein. Und wenn er nichts persönlich schickt, so verhindert er es auch nicht – als Allmächtiger.

Dass die Welt so viele „unerträgliche Seiten“ aufweise, resultiere also „letztlich aus dem Eigensinn der Menschen“, so heute zu lesen  im chrismon. Der Gott der Christen will demnach keinen „Eigensinn“. Den beansprucht er für sich. Er will uns als Marionetten. Wir sind also selbst schuld daran, einen Hitler als Gott zu haben. Es geschieht im Austausch gegen einen Apfel. Wir nehmen einen Apfel und bekommen dafür einen Hitler. Soweit die heutige Morgenlektüre.

 

7. Wolfgang Goethe sagt:

1. Oktober 2018 um 15:58

Saco, mit Ihrem Kommentar ″Der Sündenfall″, haben Sie es auf den Punkt gebracht! Ich sehe das genauso. Das Leid, was Menschen und schon Säuglinge ertragen und erleiden müssen – diese Frage stelle ich mir auch immer: solche Fragen werden dann aber von der Kirche anders dargestellt, da heißt es: ″Gott kann nicht überall sein″. Wenn dem so ist, dann gibt es auch keinen allmächtigen ″Gott″!

JWG

 

 

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Die "Straßenmission glaubensfroher Christen" macht unsere Kinder unfroh und krank: 

„Der Sünder, der nach seinem Tod im unauslöschlichen Flammenmeer der Hölle ewige Pein leidet, erntet genau das, was er gesät hat.“

Ein Sacco-Suizid. Häufig, aber unnötig wie ein Kropf.

 

In der Vorhölle, Akryl, 2002
In der Vorhölle, Akryl, 2002
Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
Kirchliche Lieblingsbeschäftigung
Akryl auf Papier, 2003
Akryl auf Papier, 2003

F. Sacco: "Kreuzesfolter muss nicht sein", Street Art  Bremen / Ein Gott kann auch ohne Kreuz vergeben. 

F. Sacco  Street Art, Bremen

"Kirche und Kind"

Ungleiche Machtverhältnisse

F. Sacco  Installation

F. Sacco "Junge Autistin"

Street art, Bremen

"Therapie" bei der Angsterkrankung Autismus

F. Sacco: Fegefeuer

Doch was sagte er wirklich?

"Jesus" bei der Arbeit am Kochtopf (oben rechts),

im Paderborner Dom

Frank Sacco, "Hell", Akryl 2014

 

 

 

 

 

 

 

 Kinder-Albtraum Hölle

Frank Sacco, "Schuld", Akryl 2015

Kindergottesdienst (vorher- nachher)

"Mittäterin an Jesu Kreuzigung." Afrikanerin, 

         durch Mission                         missbraucht.

         Missionsversuch

sosorryrexarcfull

    Massenmord Sintflut

    Der Täter tröstet Rex

 

 

  Lieblingsbeschäftigung

 

übermüdeter Internist?

"Therapie", Sacco 2013

gewaltsame  Rache "Gottes" in Sodom

Ostseestrand, Sacco 2015