Das Rosenkranzgebet   (Schmerzhafter Rosenkranz)    

von Frank Sacco

 

 

 

 

Vorwort Müller: Die Päpste lügen. Ihnen fehlt jeglicher Respekt vor Jesus. So schreibt Frank Sacco, Doktor der Medizin, über den religiösen Primaten.

Jesus sieht Sacco als Kollegen, der sei auch „Arzt“. Und gegen das katholische Fernsehen K-TV geht Sacco sogar vor (Bild: Clker-Free-Vector-Images, pixabay).

 

 

Das Rosenkranzgebet                         von Frank Sacco

 

Bei den Päpsten gilt die Heiligsprechung der Kinder von Fatima als „unfehlbar“. Pius XII und Paul VI haben das initiiert und bis zum Franziskus halten alle an diesem groben Unfug fest.  Drei Kinder hätten visionär die Mutter Maria im Original gesehen. Im fernen Portugal.  Im Ort Fatima. Im Jahr 1917. Ein Wunder? Die Kirchen brauchen Wunder.

Angeblich lässt Maria, die Mutter Jesu, die kleine Lucia die Hölle sehen, den Ort der Gottesferne, wo „das Feuer nicht erlöscht“, wie der Jesus der Bibel in Markus IX 47 sagt. „Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Flammenmeer“. Was darin unter „Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreien“ umhertrieb, das waren die armen Sünder. „Wir wären vor Schrecken und Entsetzen gestorben, schreibt Lucia, wenn nicht Maria uns vorher den Himmel versprochen hätte“ (Quelle „Fatima, Ist alles zu spät?“). Die Mutter Jesu habe den Kindern aufgetragen, am Ende „jedes Gesätzleins“ des Rosenkranzgebetes den Passus anzuschließen: 

„Oh mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle…“. 

 

Dann habe sie den Auftrag erteilt: „Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder. Wisset, dass viele auf die Hölle zueilen, weil niemand für sie opfert und betet.“ Frage: Wer empfängt die Opfergaben? Die Kirchen?

Und so wurde dieses Leierkastengebet von Fatima weltweit etabliert. Es läuft z. B. auf K-TV täglich und öfters und das über mehr als 30 Minuten. Das muss man einmal gehört haben. Es ist klassische Hypnose und suggeriert unseren Kindern zur besten Sendezeit, es könne tatsächlich eine Hölle Jesu, eine Folterhölle geben, in der er, das ehemals so harmlose und niedliche Krippenkind,  mit Feuer Sünder und Ungläubige quält. Damit macht die katholische Kirche Jesus zu einem Super-Hitler. Und damit ist das Gebet Gotteslästerung, weil es Jesus in das denkbar schlechteste Licht rückt und es damit „geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“ (§ 166 StGB). Dieses und ähnliche Gebete  füllen unsere Psychiatrien mit Sacco-Kranken auf, die sich als sog.  Sünder fühlen sollen und  (meist verdrängte) Angst  vor dieser Hitlerfigur entwickelt haben. 

 

Ich sage aber einmal: Die Päpste lügen. Ihnen fehlt jeglicher Respekt vor Jesus. Der historische Jesus ist nicht so. Er soll sogar im Gegenteil die Liebe in Person gewesen sein und ist als „Arzt“ ein Kollege von mir. Sind nun die Päpste Verbrecher? Treiben sie Kinder in ein Sacco-Syndrom? Wer beantwortet diese Fragen?

 

Auf jeden Fall habe ich den Sender K-TV wegen Kindesmisshandlung angezeigt und hoffe, dass viele es mir jetzt gleichtun. Der Staatsanwalt kam in Bedrängnis: Gebete seien generell nicht angreifbar, meinte er. Mir würde Rechtsempfinden fehlen. Auch glaube er, die Sendungen würden im Ausland produziert und seien für die bundesdeutsche Justiz dann nicht angreifbar (Bild: Sacco).

 

Vatikan betont: Die Seelen der Todsünder „kommen nach dem Tod in die Unterwelt, und erleiden die Qualen der Hölle“ (Epoch Times 30.3.): Papst Franziskus hat nach Angaben des Vatikans doch nicht die Existenz der Hölle geleugnet. Der Heilige Stuhl reagierte auf Zitate des Kirchenoberhaupts in der italienischen Zeitung "La Republica".

 

 

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Die "Straßenmission glaubensfroher Christen" macht unsere Kinder unfroh und krank: 

„Der Sünder, der nach seinem Tod im unauslöschlichen Flammenmeer der Hölle ewige Pein leidet, erntet genau das, was er gesät hat.“

Ein Sacco-Suizid. Häufig, aber unnötig wie ein Kropf.

 

In der Vorhölle, Akryl, 2002
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Akryl auf Papier, 2003
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